Sportvereinigung Porz 1919 e. V.

Spielzeit 2023/23


 

 
Am Ende war die Luft raus

Siegburger SV - SpVg. Porz 3:1 (2:0)

20.05.2024:

Beim Fußball-Mittelrheinligisten SpVg. Porz war am Ende der Saison die Luft raus. Zum Abschluss setzte es beim Sieburger SV eine verdiente 3:1-Niederlage.

 

In Siegburg hatten beide Mannschaften in der ersten Halbzeit kaum gefällige Aktionen. Die Porzer kamen etwas besser ins Spiel und hatte durch André Rosteck zwei Kopfballmöglichkeiten (8./10.), die jedoch ihr Ziel verfehlten. Als sich die Porzer Abwehr düpieren ließ und den Hausherren das 1:0 ermöglichte (15.), kam ein Bruch ins Porzer Spiel. Es fehlte einfach in Präzision im Spiel. Siegburg machte es auch nicht viel besser, schaffte aber nach einem Porzer Ballverlust im Mittelfeld das 2:0 (29.). Da der Schiedsrichter den Porzern nach einem Foul an Shin-Young Hwang einen klaren Elfmeter verweigerte - eine Entscheidung, wofür sich der Unparteiische noch in der Halbzeit beim gefoulten Spieler entschuldigte -, blieb es bei der Zwei-Tore-Führung zur Halbzeitpause. Zwar schaffte Ihor Liubashov unmittelbar nach Wiederanpfiff der Anschlusstreffer, dies war jedoch ein echter Weckruf. Bei strahlendem Sonnenschein entwickelte sich auf beiden Seiten ein lauer Sommerkick. Nach dem 3:1 für Siegburg (78.) plätscherte das Spiel dem Schlusspfiff entgegen.

 

Der Porzer Trainer Jonas Wendt sagte: „Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften keinen großen Druck hatten. Bei meiner Mannschaft und mir sind am Ende der langen Saison die Akkus leer. Aber ich bin dennoch stolz darauf, was wir erreicht haben. Der Klassenerhalt ist der größte Erfolg der Porzer Vereinsgeschichte."

 

Werner Kilian, Herausgeber des Porzer Fußballtickers, nahm das letzte Saisonspiel zum Anlass, noch besondere Ehrungen vorzunehmen. Er zeichnete Markus Wollnik als besten Torhüter aus. Markus Wollnik hat im Verbund mit Dominique Mittenzwei die im Vorjahr von Dominique Mittenzwei errungene Goalkeeper-Trophy für die SpVg. Porz verteidigt.

 


Gewinner der Goalkeeper-Trophy

v.l.: Markus Wollnik, Werner Kilian, Dominique Mittenzwei

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Jonas Wendt, Kai Bockemühl, Axel Heidemann, Muhammed Ucar, Dennis Metternich, Mike Dauvermann, Shkumbin Kraniqi und Marc Pick erhielten die Auszeichnung als bestes Trainer- und Betreuerteam der Saison. Diese Auszeichnung ist mehr als verdient und bringt die herausragende Leistung der Geehrten und der Mannschaft besonders zum Ausdruck.

 


Trainer- und Betreuerteam des Jahres

v. l.: Axel Heidemann, Werner Kilian (Porzer Fußballticker), Muhammed Ucar, Jonas Wendt, Shkumbin Krasniqi, Marc Pick und Dennis Metternich (es fehlt Mike Dauvermann)

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Aufstellung SpVg. Porz:
Dominique Mittenzwei (TW), André Rosteck, Gero Pletto (46. Ibuki Noguchi), Julio Molongua (59. Soufian Amaadacho), Lars Rolle, Amadou Camara, Etienne Kamm, Shin-Young Hwang, Tomislav Mrkalj (82. Maximilian Hansen), Ihor Liubashov (59. Jan Bruns), Dogukan Tasli (59. Simon Zinzius)

 

Tor SpVg. Porz:
2:1 Ihor Liubashov (47.)

 
Niederlage gegen designierten Vizemeister

SpVg. Porz - VfL 08 Vichttal 0:2 (0:1)

12.05.2024:

Die Durchführung des letzten Heimspiels der SpVg. Porz wurde dadurch erschwert, dass Unbekannte im vereinseigenen Umkleide- und Duschcontainer sämtliche Duschen zerstört und Material, das zur Reparatur einiger Duschen angeschafft wurden war, gestohlen hatten. Dadurch standen für die Gastmannschaften keine Duschmöglichkeiten zur Verfügung. Die Spieler und Verantwortlichen des Vfl 08 Vichttal nahmen diese widrigen Umstände aber sportlich fair und gelassen hin, wofür sich der Porzer Vereinsvorsitzende Peter Dicke ausdrücklich bedankte.

 

Es wurde also trotz aller Widrigkeiten bei herrlichem Sommerwetter gespielt. Jonas Wendt rotierte seine Mannschaft auf 10 Positionen. Nilson Santos, der aus beruflichen Gründe in die Schweiz umzieht, führte das Team in seinem letzten Spiel für die SpVg. Porz als Kapitän auf den Platz. Der VfL Vichttal zeigte von Anfang an, warum er die Vizemeisterschaft der Mittelrheinliga anstrebt. Sehr lauf- und spielstark übernahm er die Spielkontrolle und drängte die SpVg. Porz in die Defensive. Aber dennoch hatten die Porzer in der Anfangsphase die besseren Torchancen. In zwei Kontersituationen kombinierten sie sich stark durch, aber sowohl Ibuki Noguchi (9.) als auch Shin-Young Hwang (13.) bekamen beim Abschluss aus aussichtsreicher Position nicht genug Zug auf den Ball. Anschließend nahm der Vichttaler Druck zu. Schließlich war es Torjäger Tugay Temel, der im Hinspiel gleich alle vier Tore für sein Team erzielt hatte, der den Bann brach und aus kurzer Entfernung die Führung für den Favoriten erzielte (33.).

 

Auch in der zweiten Hälfte war Vichttal spielbestimmend, jedoch blieben auch diesmal die Porzer nicht chancenlos. Sie setzten immer wieder durch Konter Nadelstiche, ohne die Gäste aber allzu sehr zu verunsichern. Vichttal verteidigte routiniert und schaffte bald die Vorentscheidung. Nach einem schönen Flankenball von der rechten Seite rauschte Henrik Artz heran und rammte den Ball aus vollem Lauf mit dem Kopf wunderbar in den Winkel (57.).

 

Anschließend wogte das Spiel ein wenig hin und her. Das Sommerwetter forderte zusätzlich seinen Tribut, der Kräfteverschleiß wurde deutlich. Deshalb blieb es letztlich beim verdienten Auswärtssieg der Gäste aus der Nordeifel.

 


Nilson Santos (l.) bestritt sein letztes Spiel für die Rothosen.

 

Jonas Wendt fasste das Spiel kurz zusammen: "Wir haben eine ordentliche Leistung gezeigt und uns nicht blamiert. Vichttal hat zwar auch in der Abwehr etwas rotiert, aber im Angriff mit voller Kapelle gespielt. Da macht es schon Spaß, zuzuschauen."

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Dominique Mittenzwei (TW), Nilson Santos (78. Lars Rolle), Jan Bruns, Soufian Amaadacho, Fabian Cordes, Simon Zinzius, Baris Bilgic (58. Tomislav Mrkalj), Shin-Young Hwang (70. Florent Sylaj), Baran Tatu (58. Amadou Camara), Ibuki Noguchi (85. Niklas Heidemann), Dogukan Tasli 

 

Tore SpVg. Porz:

-

 
Überragende zweite Halbzeit

S.C. Fortuna Köln (U23) - SpVg. Porz 2:6 (2:0)

05.05.2024:

Die Mittelrheinliga-Mannschaft der SpVg. Porz hat bei der U23 des S.C. Fortuna Köln einen 2:0-Pausenrückstand gedreht und nach einer überragenden Leistung in der zweiten Halbzeit einen 2:6-Auswärtserfolg mit nach Hause gebracht.

 

Schon in der ersten Hälfte boten die Porzer dem Rivalen aus der Kölner Südstadt einen offenen Schlagabtausch. Noch konnten sie aber die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Nach einem Foul an Ibuki Noguchi entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Porz. Mittelstürmer Florent Sylaj legte sich den Ball zurecht, verlud den Torhüter, schoss aber knapp am linken Pfosten vorbei (12.). Praktisch im Gegenzug erzielte Fortuna Köln die Führung. Die Porzer Abwehrspieler konnten Gjorgji Antoski nicht vom Ball trennen. Antoski legte klug auf Joel Vieting ab, der mit einem überlegten Schuss in den Winkel das 1:0 erzielte (13.).

 

Statt Führung also der Rückstand für die SpVg. Porz - die Rechtsrheinischen ließen sich aber nicht entmutigen und erspielten sich weitere Chancen. Amadou Camara (22.) und Niklas Heidemann (27.) scheiterten am stark reagierenden Fortuna-Keeper Michels. Und wieder schlug Fortuna Köln eiskalt zurück. Gjorgji Antoski erzielte mit einem tollen Schlenzer von der Strafraumgrenze das 2:0 für die Heimmannschaft (29.).

 

Porz begann die zweite Halbzeit trotz des Rückstandes sehr engagiert und belohnte sich diesmal schnell. Der gerade eingewechselte Julio Molongua köpfte mit seinem ersten Ballkontakt den 1:2-Anschlusstreffer (54.). Nur drei Minuten später war Kapitän André Rosteck nach einem Eckball zur Stelle und erzielte ebenfalls mit dem Kopf den 2:2-Ausgleich (57.). Das dritte Kopfballtor drehte das Spiel vollends. Wieder war es Julio Molongua, der mit ein wenig Hilfe von Fortuna-Torwart Michels das 2:3 erzielte (74.). Dies war ein echter Wirkungstreffer. Während sich die Porzer Kicker in einen Rausch spielten, druckvoll und traumhaft sicher kombinierten, taumelten die Fortuna-Spieler von einer Verlegenheit in die andere. Dogukan Tasli im Nachschuss (77.) und Soufian Amaadacho mit einem tollen Schlenzer ins lange Ecke(85.) stellten das Ergebnis auf 2:5. Es passte zum spektakulären Porzer Spiel, dass das letzte Tor ein ganz besonderes war. Erst scheiterte der starke Ibuki Noguchi mit einem fantastischen Schuss aus mehr als 25 Metern an der Latte des gegnerischen Tores (87.). Nur eine Minute später nahm er aus fast der gleichen Entfernung noch besser Maß und jagte den Ball sensationell zum 2:6-Endstand in den Winkel (88.).

 

Ibuki Noguchi erzielte das schönste Tor des Tages.

(© Peter Ciper)

 

Trainer Jonas Wendt zeigte sich nach dem Spiel tief bewegt von der Leistung seines Teams, das sich als Aufsteiger den Klassenerhalt auf sportlichen Wege sichern und damit den größten Erfolg der Porzer Vereinsgeschichte verbuchen konnte. Auch ohne den Rückzug der Mannschaften aus Freialdenhoven und Glesch-Paffendorf würde die SpVg. Porz in der kommenden Saison in der Mittelrheinliga spielen. Jonas Wendt rief nach dem Spiel die Mannschaft, seinen Staff sowie alle mitgereisten Freunde und Fans, Spielerfrauen und -eltern und alle anderen Unterstützer zusammen, um sich bei allen mit emotionalen Worten für ihren Beitrag zum Erfolg dieser Saison zu bedanken.

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Markus Wollnik (TW), André Rosteck, Gero Pletto (46. Ihor Liubashov), Lars Rolle (67. Dogukan Tasli), Florent Sylaj (52. Julio Molongua), Amadou Camara, Etienne Kamm, Benjamin Winnersbach (46. Soufian Amaadacho), Tomislav Mrkalj, Ibuki Noguchi, Niklas Heidemann (46. Fabian Cordes)   

 

Tore SpVg. Porz:
1:2 Julio Molongua (54.)
2:2 André Rosteck (57)
2:3 Julio Molongua (74.)
2:4 Dogukan Tasli (77.)
2:5 Soufian Amaadacho (85.)
2:6 Ibuki Noguchi (88.)

 
Unnötige Niederlage

FV Bonn-Endenich - SpVg. Porz 4:2 (0:1)

28.04.2024:

Nach drei Siegen in Folge unterlag die SpVg. Porz beim FV Bonn-Endenich 4:2 (0:1). Diese Niederlage war aus Porzer Sicht völlig unnötig, letztlich aber auch verdient.

 

Am Ende jubelte der FV Bonn-Endenich über drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Was beide Teams über die gesamte Spielzeit geboten hatten, hatte aber nur selten Mittelrheinliga-Niveau. Auch das Schiedsrichtergespann passte sich an und sorgte mit teils konfusen Entscheidungen für Kopfschütteln auf beiden Seiten.

 

Die SpVg. Porz ging durch ein Tor in Führung, das das Potenzial hatte, in die Auswahl zum "Kacktor des Jahres" aufgenommen zu werden. Nach einem weiten Ball behinderten sich der Endenicher Torhüter und ein Abwehrspieler gegenseitig und verfehlten beide den Ball. Simon Zinzius war der Nutznießer und brauchte den Ball nur noch ins Tor zu schubsen (13.). Im Anschluss zeigten sich die Porzer zwar überlegen, aber nicht zielstrebig genug. Es blieb bis zu Halbzeitpause bei der knappen Führung.

 

In der zweiten Hälfte war Bonn-Endenich etwas besser im Spiel und drückte auf den Ausgleich. Zunächst stand die Porzer Abwehr noch recht sicher. Dann aber entschied der Schiedsrichter nach einem Zweikampf, bei dem der Porzer Abwehrspieler klar den Ball spielte, unverständlicherweise auf Strafstoß für Endenich. Torwarttrainer Axel Heidemann war fassungslos, protestierte vehement und wurde mit der Roten Karte der Coaching-Zone verwiesen (69.). Der Elfmeter wurde sicher zum 1:1 verwandelt (70.).

 

Im Anschluss verlor das Match noch weiter an Klasse und wurde letztlich zu einer Art "Bolzplatz-Gekicke", weil beide Teams zwar mit vollem Einsatz, aber fast nur noch einigermaßen planlos mit langen Bällen agierten. Zwar gelang dem eingewechselten Soufian Amaadacho die erneute Gästeführung (74.). Aber schon wenige Minuten später schaffte Endenich mit einem sehenswerten Fernschuss den erneuten Ausgleich (78.). Das Spiel wurde nun noch ein Stück umkämpfter, aber leider spielerisch auch noch schwächer. Nach einer scharfen Hereingabe kam ein Endenicher Spieler frei zum Schuss. André Rosteck wollte in höchster Not klären, konnte den Ball aber nur noch ins eigene Tor lenken (82.). Die Antwort waren wütende Porzer Angriffe, denen sich die Endenicher Spieler mit allen erlaubten und auch nicht erlaubten Mitteln entgegenstemmten. Als das Schiedsrichtergespann erneut einige glasklare Foulspiele übersah, beschwerte sich Trainer Jonas Wendt heftig. Er erhielt dafür die Ampelkarte und musste die Coaching-Zone ebenfalls verlassen. Mit dem Mut der Verzweiflung warfen die Porzer nun alles nach vorn, auch Torhüter Markus Wollnik stürmte mit. Aber die langen Bälle in den Strafraum verpufften sämtlich. Gegen die aufgerückten Gäste gelang Endenich praktisch mit dem Schlusspfiff dann noch das Tor zum 4:2 (90.)

 

Trainer Jonas Wendt redete nach dem Spiel nicht um den heißen Brei herum: "Wir waren heute einfach nicht gut. Deshalb haben wir verdient verloren. Aber nach den letzten Spielen steht den Jungs auch einmal eine schlechte Leistung zu. Obwohl wir rechnerisch noch nicht durch sind, bin ich weiterhin fest davon überzeugt, dass wir auch nächstes Jahr Mittelrheinliga spielen."

 

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Markus Wollnik (TW), André Rosteck, Nilson Santos (85. Jan Bruns), Julio Molongua (58. Florent Sylaj), Fabian Cordes (85. Baran Tatu), Simon Zinzius (58. Amadou Camara), Baris Bilgic (58. Soufian Amaadacho), Shin-Young Hwang, Ibuki Noguchi, Ihor Liubashov

 

Tore SpVg. Porz:

0:1 Simon Zinzius (13.)

1:2 Soufian Amaadacho (78.)

 
Ergebnis deutlicher als der Spielverlauf

SpVg. Porz - FC Hürth 3:1 (0:0)

21.04.2024:

Die SpVg. Porz hat den FC Hürth mit 3:0 (0:0) geschlagen und damit faktisch den Klassenerhalt geschafft. Zwar fehlt rechnerisch noch ein Punkt, um den bisher größten Erfolg in der über 100jährigen Vereinsgeschichte sicherzustellen, aber hieran zweifelt bei 12 Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz bei nur noch vier ausstehenden Partien eigentlich niemand mehr.

 

Dabei gestaltete sich das Spiel heute schwierig. Der FC Hürth startete druckvoll, läuferisch und spielerisch stark. Die Porzer Abwehr schwankte, aber hielt stand. Zudem stand mit Markus Wollnik ein herausragender Keeper zur Verfügung, der gleich zweimal mit überragenden Paraden den Rückstand verhinderte (25./34.). Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff ergaben sich gute Chancen für die Hausherren. Die Beste ergab sich nach einem energischen Einsatz von Shin-Young Hwang, der sich robust durchsetzte, aber sein Ziel verfehlte. Auch der Nachschuss strich knapp am Hürther Tor vorbei (44.). So ging es torlos in die Halbzeitpause.

 

Direkt mit Wiederanpfiff berannten die Porzer das Gästetor vehement. Sie wurden rasch belohnt. Nach dem bisher schönsten Spielzug der Partie kam der Ball vom starken Baris Bilgic zu Simon Zinzius, der klug zu Ibuki Noguchi durchsteckte. Dieser erzielte mit einem wunderbaren Schlenzer das 1:0 (50.).

 

Die Hürther antworteten mit wütenden Angriffen und verstärkten den Druck. Ihor Liubashov wandelte nach zwei Foulspielen innerhalb kurzer Zeit am Rande der Gelb-Roten Karte und wurde vorsichtshalber durch Jan Bruns ersetzt (72.), der die Rolle anschließend sehr souverän übernahm. Glück hatte Fabian Cordes, dass seine Attacke in höchster Not an der Strafraumgrenze nicht als Notbremse gewertet wurde (75.). Er war mit der Gelben Karte noch gut bedient.

 

Aber diese kämpferischen Einlagen erwiesen sich als Weckruf für Porz. Sie kämpften sich ins Spiel zurück. Nachdem Julio Molongua zunächst aus aussichtsreicher Position über das Tor schoss (76.), zeigte er kurze Zeit später sein Torjägergeschick. Auf sensationelles Zuspiel von Spielmacher Etienne Kamm erzielte er geschickt das 2:0, wobei der Ball aufreizend langsam ins Tor rollte (81.). Endgültig entschieden war das Spiel, als Amadou Camara, der eingewechselt worden war, aber nie eine lange Anlaufzeit braucht, den nächsten Angriff mit einem wuchtigen Flachschuss zum 3:0 veredelte (85.).

 

Nun stand der Sieg der Heimelf fest, es ergab sich doch ein besonderes Ereignis. Unter dem tobenden Applaus aller Porzer Fans wurde Benjamin Winnersbach, der seit seinem Wadenbeinbruch in der Vorbereitung viele Monate pausieren musste, eingewechselt. Sein Comeback war der finale Gänsehaut-Moment des heutigen Spiels.

 

 


Großer Jubel nach dem erfolgreichen Spiel

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Jonas Wendt zeigte sich nach dem Spiel stolz auf seine Mannschaft: "Zwar fehlt uns rechnerisch noch ein Punkt. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir auch nächstes Jahr Mittelrheinliga spielen."

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Markus Wollnik (TW), André Rosteck (88. Benjamin Winnersbach), Gero Pletto (78. Amadou Camara),
Julio Molongua (84. Florent Sylaj), Fabian Cordes, Simon Zinzius (74. Nilson Santos), Etienne Kamm, Baris Bilgic, Shin-Young Hwang, Ibuki Noguchi, Ihor Liubashov (72. Jan Bruns)

 

Tore SpVg. Porz:

1:0 Ibuki Noguchi (50.)

2:0 Julio Molongua (81.)

3:0 Amadou Camara (85.)

 

Wichtiger Erfolg in Teveren

FC Germania Teveren - SpVg. Porz 1:3 (0:1)

14.04.2024:

Wegen Urlaubs des Content-Managers gibt es keinen eigenen Spielbericht der SpVg. Porz. Wir verweisen auf den Porzer Fußballticker und seine immer aktuelle Darstellung des heimischen Fußballgeschehens. Bitte auf Bild klicken!

 

zum Bericht des Porzer Fußballtickers >>>

 

 
Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt
SpVg. Porz - TuS BW Königsdorf 2:1 (1:0)

07.04.2024:

Einen ganz wichtigen “Dreier” im Kampf um den Klassenerhalt holte die SpVg. Porz am Sonntagnachmittag in der Fußball-Mittelrheinliga mit einem 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen den TuS BW Königsdorf.
 
Nach dem bitteren März mit vier Niederlagen in Folge hatte sich die Situation bei der SpVg. Porz ein wenig zugespitzt. Deshalb galt es nun, den April erfolgreicher zu gestalten, nach Möglichkeit direkt im ersten Spiel mit einem Sieg gegen den TuS BW Königsdorf. Die Porzer gingen dieses Vorhaben sehr ambitioniert an und waren in der ersten Halbzeit feldüberlegen, ohne sich aber zwingende Torchancen zu erarbeiten. Einzig ein Schuss von Shin-Young Hwang, den der Königsdorfer Keeper Jannis Häck mit einer tollen Parade entschärfte, brachte zunächst Gefahr (27.). Als sich alle auf ein 0:0 zur Halbzeit eingestellt hatten, gelang Julio Molongua dann doch noch die Führung für die Hausherren. Er nahm einen präzisen Pass von Gero Pletto gut an und und jagte den Ball mit links unhaltbar in die Maschen (45.).

 

In der zweiten Halbzeit verloren die Porzer zunehmend die Spielkontrolle. Königsdorf kam mehr und mehr zu eigenen Chancen. Dennoch hätte Fabian Cordes die Vorentscheidung erzielen können, wenn nicht müssen. Nach einem Eckball schaffte er es nicht, den Ball aus zwei Metern ins Tor zu schieben (67.). Fast hätte sich dies schon im direkten Gegenzug gerächt. Torhüter Markus Wollnik musste in einer 1:1-Situation klären und traf zunächst den Ball, dann den Gegenspieler (68.). Der Schiedsrichter entschied auf Weiterspielen, ein Elfmeter wäre aber auch nicht zu beanstanden gewesen.

 

Nur wenige Minuten später war es dann aber so weit. Königsdorf spielte einen schönen Konter, die scharfe Flanke von rechts verwandelte Florian Welter sehr gekonnt und sehenswert zum Ausgleich (71.). Nun war Königsdorf am Drücker. Porz hatte Glück, als nach einer Flanke von links Markus Wollnik den Ball mit sehenswerter Parade noch an den Pfosten seines Tores lenkte (75.). Diese Aktion rüttelte die Rothosen aber wieder auf. Nun berannten sie das Tor der Gäste. Schließlich war es der eingewechselte Amadou Camara, der den Sieg vorbereitete. Nach einem weiten Ball aus der Porzer Abwehr setzte er sich robust durch und stürmte auf das Königsdorfer Tor zu. Er überlegte wohl kurz, selbst abzuschließen, nahm aber den Kopf hoch und legte uneigennützig auf Florent Sylaj (Foto) ab. Dieser hatte dann keine Mühe mehr, den Porzer Siegtreffer zu erzielen (86.).

 

Trainer Jonas Wendt war nach dem wichtigen Sieg erleichtert: "Ich glaube, wir haben das, was wir verkörpern wollen - Herz, Mut, Leidenschaft - heute gut auf den Platz gebracht. Wie ich es sehe, haben wir in der Summe verdient gewonnen."

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Markus Wollnik (TW), Nilson Santos, Gero Pletto (78. Amadou Camara), Julio Molongua (62. Florent Sylaj), Simon Zinzius (70. Jan Bruns), Etienne Kamm (78. Dogukan Tasli), Fabian Cordes, Shin-Young Hwang (62. Edward Lomotey), Ibuki Noguchi, Baris Bilgic, Ihor Liubashov

 

Tore SpVg. Porz:
1:0 Julio Molongua (45.)
2:1 Florent Sylaj (86.)

 
Chancenlos beim Primus
SV Eintracht Hohkeppel - SpVg. Porz 5:0 (2:0)

24.03.2024:

Nichts zu holen gab es am Sonntagnachmittag für die SpVg. Porz beim Spitzenreiter der Mittelrheinliga SV Eintracht Hohkeppel. Am Ende unterlag die Mannschaft von Jonas Wendt mit 5:0 (2:0).

 

Dabei fanden die Porzer zunächst recht gut ins Spiel und hatten durch Amadou Camara die erste Torchance. Nach einem Missverständnis in der Hohkeppeler Defensive kam der Porzer Goalgetter frei zum Schuss, verzog aber ganz knapp (5.). Auch in der Folgezeit agierten die Rothosen engagiert, gerieten aber durch einen individuellen Fehler unglücklich in Rückstand. Bei einem weiten Ball ging der Porzer Abwehrspieler nicht richtig hoch und wurde von seinem Gegenspieler locker übersprungen. Der Kopfball von Mike Owusu landete unhaltbar zur Führung der Hausherren im langen Eck (16.).

 

Anschließend stand der Porzer Keeper Markus Wollnik immer mehr im Mittelpunkt und verhinderte mehrfach den zweiten Gegentreffer. Aber in der 36. Minute konnte Dino Bisanovic die Führung für Hohkeppel weiter ausbauen. Der Stürmer hatte dabei keine Mühe, den Ball völlig frei über die Linie zu drücken. Im weiteren Verlauf war von beiden Seiten nicht mehr viel zu sehen, sodass es mit dem 2:0 in die Halbzeitpause ging.

 

Nach Wiederanpfiff waren die Gäste kaum auf dem Platz, als sie das 3:0 durch Enno Wirtz kassierten (46.). Nur drei Minuten später erzielte Dino Bisanovic das 4:0 (49.) und beseitigte die letzten Zweifel am Sieg der Hausherren. Anschließend kam Porz zwar etwas besser ins Spiel, blieb aber im Abschluss weiterhin zu harmlos. Einzig eine Aktion von Julio Molongua sorgte in der 58. Minute für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. In der 81. Minute schaffte Arlind Mimini das 5:0 für den Aufstiegsaspiranten. In der Schlussphase ergaben sich noch einmal Einschusschancen für die SpVg. Porz, aber weder Soufian Amaadacho noch Florent Sylaj konnten diese nutzen.

 

Jonas Wendt sprach nach dem Spiel von einer auch in der Höhe verdienten Niederlage: "Wir sind nicht wach und nicht frisch. Einige Leistungsträger sind völlig außer Form. Deshalb bin ich froh, dass wir jetzt die Osterpause haben, um zu regenerieren. Dann kommen die Wochen der Wahrheit für uns."

 


Kommentar des Trainers zum Spiel

 

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Markus Wollnik (TW) (53. Dominique Mittenzwei), André Rosteck, Gero Pletto (70. Baran Tatu), Julio Molongua (66. Florent Sylaj), Fabian Cordes, Lars Rolle, Amadou Camara (46. Soufian Amaadacho), Etienne Kamm (66. Simon Zinzius), Baris Bilgic, Ihor Liubashov, Dogukan Tasli

 

Tore SpVg. Porz:
-

 

So ein Spiel darfst Du nicht verlieren."

SpVg. Porz - FC Hennef 05 1:2 (0:0)

17.03.2024:

Die SpVg. Porz hat trotz ansprechender Leistung auch das Rückspiel gegen den FC Hennef verloren. Bei Coach Jonas Wendt überwog die Enttäuschung.

 

Mehr als ein Dutzend Torschüsse, gefühlt 70 Prozent Ballbesitz und gewonnene Zweikämpfe - und doch ging die SpVg. Porz als Verlierer vom Platz. "Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit viele Chancen kreiert, aber nur ein Tor erzielt", stellte der Porzer Trainer Jonas Wendt fest, um anzufügen: "So ein Spiel darfst Du nicht verlieren. Es war ein Tag, um zu gewinnen. Ich bin sauer."

 

Seine Mannschaft war nach ausgeglichener erster Halbzeit in der zweiten Hälfte nach anfänglichen Unsicherheiten immer spielbestimmender geworden und ging verdient in Führung. Ibuki Noguchi eroberte im Mittelfeld den Ball und drang unwiderstehlich in Richtung des gegnerischen Tores. Als er nicht konsequent angegriffen wurde, nahm er sich ein Herz und erzielte mit einem satten Schuss aus ca. 20 Metern das 1:0 für die Hausherren (64.). Leider hielt die Freude über dieses Tor nur wenige Minuten. Durch einen Abstimmungsfehler nach einem schnell ausgeführten Einwurf der Gäste entstand der unnötige Ausgleichstreffer durch den Hennefer Celal Kanli (69.).

 

Durch diesen Treffer ließen sich die Porzer jedoch nicht wirklich beeindrucken. Sie berannten nur das Hennefer Tor und hatten eine ganze Reihe von guten Torchancen. Aber sowohl Julio Molongua (72.), Etienne Kamm (77.) und auch Soufian Amadacho (79./80.) scheiterten. Es gab anschließend noch weitere Schüsse auf den gegnerischen Kasten, die ihr Ziel jedoch knapp verfehlten. Erst in der Nachspielzeit - als sich alle Zuschauer auf eine Punkteteilung eingerichtet hatten - wagte Hennef noch einen Gegenangriff. Ibuki Noguchi konnte seinen Gegenspieler nur durch ein Foulspiel stoppen und erhielt für diese Aktion die Ampelkarte (90.+2). Der anschließende Freistoß flatterte flach an Freund und Feind vorbei zu Celal Kanli, der erneut keine Mühe hatte, den Ball zum 1:2 einzunetzen (90.+3). Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab.

 


Trotz engagierter Leistung keine Punkte für die SpVg. Porz

 

Jonas Wendt war nach dem Spiel maximal frustriert. Seine im Vergleich zu den vorherigen Duellen qualitativ verbesserte Mannschaft verpasste es, im Kampf um den Klassenerhalt ein Zeichen zu setzen. Er wollte seinen Spielern in Bezug auf Intensität und Einsatz keinen Vorwurf machen, analysierte aber abschließend: "Leider haben wir unsere Chancen nicht gemacht. Dafür musst du auf diesem Niveau bezahlen, das ist eine extrem harte Schule."

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Markus Wollnik (TW), André Rosteck, Gero Pletto, Buhari Ibn Tusina (85. Jans Bruns), Fabian Cordes (61. Julio Molongua), Florent Sylaj (61. Etienne Kamm), Amadou Camara (67. Soufian Amaadacho), Shin-Young Hwang, Ibuki Noguchi, Ihor Liubashov, Dokugan Tasli (67. Nilson Santos)

 

Tore SpVg. Porz:
1:0 Ibuki Noguchi

 
Verdiente Auswärtsniederlage

Bonner SC - SpVg. Porz 3:0 (2:0)

08.03.2024:

Beim Bonner SC ist alles ein ganzes Stück größer. Ein für Mittelrheinliga-Verhältnisse gewaltiges Stadion mit moderner Anzeigetafel und vielfältigen Werbemöglichkeiten, eine gut besetzte Tribüne, ein angenehmer VIP-Bereich mit aufmerksamer Bedienung, ein großer Staff vom Parkplatzwächter bis zum Platzordner, eine eigene Handy-App - beim Verein aus der ehemaligen Bundeshauptstadt herrschen rundherum professionelle Verhältnisse mindestens auf Regionalliga-Niveau. Es ist natürlich auch zu vermuten, dass der Verein dadurch Möglichkeiten hat, von denen viele andere Konkurrenten der Mittelrheinliga nur träumen können.

 

Auch die Mannschaft des Bonner SC erwies sich jedenfalls in der ersten Halbzeit als zu groß für den Aufsteiger SpVg. Porz. Die Hausherren drückten die Gäste tief in die eigene Hälfte und ließen sie nicht zur Entfaltung kommen. Dass der Bonner Stürmer Hendrik Fabian Strobel bereits in der 7. Minute das 1:0 erzielen konnte, verunsicherte die Porzer noch mehr. Bonn vergab einige Großchancen, ehe erneut Hendrik Fabian Strobel zur Stelle war und nach feiner Einzelleistung das 2:0 markierte (39.). Die mitgereisten Porzer Fans befürchteten eine Klatsche und waren froh, dass bis zu Halbzeitpause keine weiteren Tore fielen.

 

In der zweiten Hälfte blieb der Bonner SC zwar optisch überlegen, die SpVg. Porz agierte jedoch nun mutiger. Die Gäste standen defensiv sicherer, wehrten sich angeführt vom Abwehrchef André Rosteck sichtbar gegen den zuvor fast übermächtigen Gegner und kreierten sogar eigene Torchancen. Kurz nach Wiederanpfiff verfehlte ein Kopfball von Florent Sylaj knapp das Bonner Gehäuse (48.). Die Großchance auf den Anschlusstreffer eröffnete sich schließlich für Shin-Young Hwang (Foto). Er erlief einen langen Ball aus der Porzer Abwehr, schüttelte seinen Gegenspieler ab und umspielte auch den Bonner Keeper. Er hatte zentral vom Elfmeterpunkt freie Schussbahn, jagte den Ball dann aber weit über den Kasten (77.). Anschließend plätscherte das Spiel dem Ende entgegen. In der dritten Minute der Nachspielzeit entschied der Schiedsrichter, der bis dahin das Spiel an einer langen Leine geführt hatte, durchaus vertretbar, aber gemessen an seinen sonstigen Entscheidungen diesmal sehr hart, auf Elfmeter für Bonn. Der Elfmeter zum 3:0-Endstand war die letzte Aktion des Spiels (90.+4), unmittelbar nach der Ausführung ertönte der Schlusspfiff.

 

Trainer Jonas Wendt war trotz der klaren Niederlage nicht unzufrieden mit dem Spiel: "Ich habe diese Atmosphäre, die für ein Spiel der Mittelrheinliga ganz besonders ist, genossen. Ich denke, es war auch eine gute Erfahrung für meine Mannschaft. Wir können aus solchen Partien nur lernen. Das wir mit unseren stark begrenzten Möglichkeiten in einer Liga mit dem Bonner SC spielen dürfen, macht mich sogar ein wenig stolz."

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Markus Wollnik (TW), André Rosteck, Nilson Santos (46. Dogukan Tasli), Gero Pletto (82. Lars Rolle), Soufian Amaadacho (62. Baran Tatu), Buhari Ibn Tusina, Florent Sylaj, Amadou Camara (73. Edward Lomotey), Shin-Young Hwang, Ibuki Noguchi (73. Baris Bilgic), Ihor Liubashov

 

Tore SpVg. Porz:
-

 
Zerfahrenes Spiel

SpVg. Porz - Bor. Freialdenhoven 1:2 (0:1)

03.03.2024:

Ganz selten ist ein Fußballspiel so zerfahren gewesen wie die Begegnung am Sonntagnachmittag zwischen der SpVg. Porz und Borussia Freialdenhoven in der Fußball-Mittelrheinliga. Bitter für die Gastgeber: Am Ende standen sie nach dem 1:2 (0:1) mit leeren Händen da.

 

Die Partie begann mit einer Schrecksekunde für die Gastgeber nach einem Ballverlust am eigenen Strafraum. Torhüter Markus Wollnik war zwar auf der Hut, musste aber Kopf und Kragen riskieren und blieb verletzt am Boden liegen (2.). Zum Glück konnte er nach längerer Behandlungspause weiterspielen.

 

Auch in der Folgezeit kam auf beiden Seiten kaum ein Spielfluss zustande, denn immer wieder wälzte sich ein Spieler am Boden. Grund war die sehr intensive Spielführung beider Mannschaften. Es entwicklete sich ein zerfahrenes Spiel, in dem Freialdenhoven glücklich in Führung ging. Nach einem weiten Abwehrschlag versäumte es die Porzer Defenisve, den Ball entschlossen zu klären, sodass ein Gästestürmer frei zum Abschluss kam. Torhüter Markus Wollnik konnte zwar noch klären, seine Abwehraktion landete jedoch unglücklich erneut bei einem Gegenspieler, der nun überhaupt keine Schwierigkeit hatte, zur Führung abzustauben (15.).

 

Verminderte Qualität durch das Gegenlicht:
So fiel der Führungstreffer für Borussia Freialdenhoven

 

Diesem Gegentreffer rannten die Porzer ab jetzt hinterher, teilweise jedoch plan- und kopflos. Zwei Freistoßchancen aus aussichtsreicher Position vergaben Etienne Kamm (25.) und Dogukan Tasli (31.) recht deutlich, während Julio Molongua mit einem Schuss nach schöner Einzelleistung von der Strafraumgrenze am gegnerischen Keeper scheiterte (36.).

Nach dem Wechsel wurde das Porzer Spiel nicht signifikant besser. Die Hausherren besaßen zwar Feldvorteile, konnten sich jedoch kaum nenneswerte Chancen erspielen. Sie hatten zunächst sogar Glück, dass die Gäste zwei gute Kontermöglichkeiten nicht gut zu Ende spielten. Dann ergab sich doch noch die große Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einer präzisen Flanke von Amadou Camara kam der eingewechselte Soufian Amaadacho völlig frei zum Kopfball. Er brauchte eigentlich nur noch einzunicken, brachte jedoch das fast unmögliche Kunststück fertig, den Ball am Tor vorbeizuzirkeln (75.). Porz versuchte anschließend weiter, den Druck zu erhöhen, eröffnete den Gästen dadurch aber auch Kontermöglichkeiten. Bei einer dieser Aktion prallte der Ball von der Latte des Porzer Tores vor die Füße eines Gästespielers, der mit dem 0:2 für Freialdenhoven die Entscheidung herbeiführte (87.). In der 4. Minute der Nachspielzeit schaffte Amadou Camara nach einen Torwartfehler des ansonsten stark haltenden Gästekeepers den Anschlusstreffer für Porz (90.+4). Über dieses Tor jubelte aber kaum jemand, da kurze Zeit später das Spiel zu Ende war.

 

"Es ist ärgerlich, dass wir verloren haben. Wir hätten uns heute aufgrund der Ergebnisse der anderen Mannschaften etwas absetzen können. Aber ich bin sicher, dass wir nach dieser bitteren Niederlage zeigen werden, wie sehr wir als Team zusammengewachsen sind", richtete Trainer Jonas Wendt den Blick direkt wieder nach vorn.

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Markus Wollnik (TW), André Rosteck, Gero Pletto, Jan Bruns, Julio Molongua (67. Soufian Amaadacho), Fabian Cordes (46. Nilson Santos), Amadou Camara, Etienne Kamm (59. Florent Sylaj), Shin-Young Hwang, Ibuki Noguchi (78. Baran Tatu), Dogukan Tasli (54. Hidetaka Hase)

 

Tor SpVg. Porz:
1:2 Amadou Camara (90.+4)

 
Die Mittelstürmer treffen

SpVg. Porz - FC Union Schafhausen 2:0 (1:0)

18.02.2024:

Am Ende jubelten die Spieler der SpVg. Porz über einen verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg über den Mitaufsteiger FC Union Schafhausen. Das war ein immens wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in einem zähen Spiel.

 

Trainer Jonas Wendt musste vor dem Spiel improvisieren, denn mit Etienne Kamm, Amadou Camara, Ihor Liubashov, Tusina Ibn Buhari, Nilson Santos und zunächst auch Hidetaka Hase standen wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Aber das war für den Porzer Übungsleiter kein Grund zur Klage, denn inzwischen hat er fast für jede Position eine adäquate Alternative.

 

Die Gäste aus Schafhausen haben in dieser Saison bisher nur 12 Tore erzielt, das ist der Liga-Negativwert. Und selbst gegen die SpVg. Porz mit der Abwehr, die bisher die meisten Gegentore der Mittelrheinliga kassiert, wurde auch schnell klar, warum das so ist. Die Gäste versuchten erst gar nicht, das Spiel zu machen. Sie standen zwar sehr tief und gut sortiert, fanden aber offensiv so gut wie gar nicht statt und ließen die Porzer einfach kommen. Für diese boten sich dadurch kaum Räume, die bespielt werden konnten. Zudem fanden die Gastgeber keine Lösungen gegen die auf Konter lauernden Gäste, die sich einzig auf ihre Standardstärke verließen. Fast wäre die konstruktive Spielweise der Schafhausener auch noch belohnt worden, als sie nach einem Eckball zu ihrer einzigen Torchance der ersten Hälfte kamen. Der anschließende Kopfball aber knapp am Tor vorbeistrich (28.). Ein Gedankenblitz von Gero Pletto brachte den Porzern dann schließlich doch die verdiente Führung. Gero Pletto schaufelte den Ball sehr elegant zum Mittelstürmer Julio Molongua, der den Ball direkt und platziert ins Tor wuchtete (37.). Dieser Vorsprung hielt dann bis zu Halbzeitpause.

 

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich bei widrigen Wetterverhältnissen zunächst nichts. Porz hatte gefühlt 80 % Spielanteile, konnte sich aber keine ernsthaften Tormöglichkeiten erspielen. Schafhausen blieb lange Zeit trotz des Rückstandes sehr defensiv. Die wenigen vielversprechenden Möglichkeiten der Gäste verteidigten die Porzer leidenschaftlich, sodass ihr Keeper Markus Wollnik, der jeden hohen Ball sicher abfing, ansonsten fast beschäftigungslos blieb.

 

Erst in der Schlussphase erhöhte Schafhausen den Druck. Dadurch ergaben sich aber auch Räume für die Hausherren. Nachdem einige Versuche über den agilen Dogukan Tasli noch verpufften, leitete André Rosteck mit einem sensationellen 50-Meter-Schlag auf Soufian Amaadoacho die Entscheidung ein. Der zog auf und davon, trieb den Ball bis zur Torauslinie und passte uneigennützig in die Mitte des Strafraums. Dort stand Florent Sylaj, der für Julio Molongua eingewechselt worden war, und jagte den Ball zum 2:0-Endstand in die Maschen (85.).

 


Große Freude über den Erfolg im ersten Spiel nach der Winterpause
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Trainer Jonas Wendt zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: "Wir wussten schon um die Bedeutung dieser Partie. Das Tor von Julio war der Dosenöffner. Mich freut es, dass heute beide Mittelstürmer getroffen haben. Ich war früher selbst Mittelstürmer und weiß, wie wichtig Tore für diese Spieler sind."

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Markus Wollnik (TW), André Rosteck, Gero Pletto, Jan Bruns, Julio Molongua (72. Florent Sylaj), Fabian Cordes, Simon Zinzius, Shin-Young Hwang (69. Soufian Amaadacho), Ibuki Noguchi, Baris Bilgic (74. Kuto Kuroda), Dogukan Tasli (87. Hidetaka Hase)

 

Tore SpVg. Porz:
1:0 Julio Molongua (37.)
2:0 Florent Sylaj (85.)

 

Winterfahrplan steht

Attraktive Vorbereitungsspiele vereinbart

15.01.2024:

Der Winterfahrplan der SpVg. Porz steht. Es wurden interessante Vorbereitungspiele vereinbart. Falls sich Änderungen ergeben, werden sie an dieser Stelle sowie auf den Facebook- und Instagramkanälen unseres Vereins veröffentlicht.

 

Wegen der aktuellen Wetterverhältnisse mussten das für den 18. Januar 2024 vorgesehene Spiel gegen den SSV Jan Wellem und auch die für den 20. Januar 2024 vorgesehene Partie gegen den SSV Homburg-Nümbrecht abgesagt werden.

 

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Jonas Wendt bleibt auch 2024/25

Trainer der SpVg. Porz

20.12.2023:

Jonas Wendt setzt seinen Weg mit der SpVg. Porz auch in der Saison 2024/25 fort.

 

„Der nun vor mehr als fünf Jahren eingeschlagene Weg macht mir nach wie vor wahnsinnig viel Spaß. Ich möchte auch an den Verein und das Team frühzeitig das Signal senden, dass eine tolle Zeit vor uns liegen kann. Man entwickelt eine neue Sicht und Herangehensweisen, die auch mich sowohl sportlich als auch menschlich weiterbringen. Natürlich werden wir alles versuchen, um auch in der kommenden Saison fünftklassig zu spielen und auf unserem Weg junge talentierte Spieler weiterzuentwickeln - auf und neben dem Platz“, erklärt der Porzer Übungsleiter und ergänzt: „An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Helfer, Gönner, Ehrenamtler, mein Team, allen voran aber an meinen Staff, der mir große Energie gibt.“

 

 

Die SpVg. Porz freut sich, dass die Fortsetzung der Zusammenarbeit über die laufende Spielzeit hinaus schon jetzt fixiert werden konnte - und das unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit. „Wir sind stolz darauf, mit Jonas Wendt einen Trainer zu haben, der sich in dieser eindrucksvollen Weise mit unserem Verein identifiziert. Er ist ein absoluter Glücksfall für uns“, freut sich der Vorsitzende Peter Dicke über das vorgezogene Weihnachtsgeschenk für den Verein

 
 
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